Blockseminar WiSe 2016/17: Intersektionalität: Theoriegeschichte – Debatten – Praxis

Seminar WiSe 2016/17 (geblockt)

Intersektionalität: Theoriegeschichte – Debatten – Praxis

Lehrende: Jette Hausotter, Anna Köster-Eiserfunke

Kommentar/Inhalte:

Intersektionalität bezeichnet  die Verschränkung und Wechselwirkung von ver-schiedenen Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnissen. Mittlerweile ist Intersek-tionalität zu einem wichtigen Paradigma der Geschlechterforschung geworden und findet auch zunehmend Eingang in die Ungleichheitsforschung. Intersektionale Theorien entspringen nicht zuletzt den gesellschaftlichen Analysen politischer Bewegungen. Ein wichtiger Ursprung intersektionalen Denkens sind dabei anti-rassistisch-feministische Debatten um soziale Differenzen zwischen Frauen.

Das Seminar führt anhand ausgewählter Texte in diese Theoriegeschichte ein. Dabei sollen ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweisen der Herrschafts-verhältnisse Heteronormativismus, Rassismus, Bodyismus und Klassenverhältnisse sowie theoretische Kenntnisse der Verwobenheit von Diskriminierungs- und Ungleichheitsverhältnissen erarbeitet werden. Anschließend daran geht es um die produktiven Möglichkeiten des Transfers intersektionaler Ansätze in soziologische Analysen. Debatten und Ansätze zu Intersektionalität in der sozialen Ungleich-heitsforschung stehen hierbei im Mittelpunkt.

Arbeitsweise: Es wird einen inhaltlichen Einstieg durch die Dozentinnen geben. Für den Blocktermin bereiten die Studierenden Referate vor: entweder Textreferate, Analysen zum Umgang ausgewählter Institutionen mit Diskriminierungsvielfalt oder ein eigenes Interview mit intersektionaler Auswertung. Dazu gibt es jeweils Handreichungen und persönliche Beratungsmöglichkeit durch die Dozentinnen. Den Block selbst gestalten wir abwechslungsreich mit Referaten, Gruppenarbeiten und Übungen.

 

 

  • Anrechenbar für das Zertifikat Diversity und Intersektionalität (Pflichtseminar)
  • 4 oder 6 Leistungspunkte
  • Offen für alle Bachelor- und Magister-Studierenden der Hamburger

     

       Anmeldung:

         Für Studierende der Universität Hamburg über STiNE.

Für diejenigen, die sich hier nicht anmelden können bitte bis zum 31.10.2016 per Mail bei hausotter@tuhh.de

Termine:

Einführung und Referatsvergabe

 

Montag, 24.10.2016, 12-16 Uhr Sitzung 1 – 2 Einführung und Referatvergabe!
Donnerstag, 12.1.2017, 10-18 Uhr Sitzung 3 – 6 Geschichte intersektionaler Theorien
Freitag, 13.1.2017, 10-18 Uhr Sitzung 7 – 10 Aktuelle Theoriedebatten und gesellschaftliche Praxisfelder
Samstag, 14.1.2017, 10-18 Uhr Sitzung 11 – 14 Intersektionalität zur Analyse sozialer Ungleichheit

 

Prüfungsleistungen:

  • Regelmäßige Teilnahme
  • intensive Vorbereitung des Blocktermins (Lektüre, Referatsvorbereitung)
  • ausführliches schriftliches Handout

Ÿ   für Benotung und 6 LP zusätzlich: schriftliches Essay

Ort:

Technische Universität Hamburg Harburg, Schwarzenberg Campus 3, Gebäude E -SBS 95, Raum 0.091

 

Kooperation:

Zwischen der Forschungsgruppe Arbeit-Gender-Technik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg.

 

Gefördert:

Gemeinsame Kommission Gender und Diversity der Hamburger Hochschulen.

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