Forschungswerkstatt „Intersektionale Mehrebenenanalyse in der Forschungspraxis“ SoSe 2017

Intersektionale Mehrebenenanalyse in der Forschungspraxis
Forschungswerkstatt vom 29.6 bis 1.7.2017 in Hamburg,  TU Hamburg-Harburg

Die Forschungswerkstatt bietet einen Raum, um theoretische und
methodische Fragen zur Bedeutung von Intersektionalität in empirischen
Forschungsprojekten intensiv zu diskutieren. Sie richtet sich an Promovierende,
Mitarbeitende in Forschungsprojekten sowie Studierende in der Abschlussphase.
Der Schwerpunkt der Werkstatt liegt auf den empirischen Projekten der
Teilnehmenden. Anhand von empirischem Material setzen wir uns
gemeinsam mit Fragen auseinander, die von den Teilnehmenden der
Werkstatt eingebracht werden. Ergänzt wird dieses Vorgehen durch Inputs
und Übungen zur Intersektionalen Mehrebenenanalyse.

Anmeldung per Email: kathrin.ganz@tuhh.de
Zur Anmeldung benötigen wir Angaben
‣ zur Fachrichtung,
‣ zum Forschungsthema und ob ein Vortrag aus der eigenen Forschung geplant ist,
‣ und ggf. zur Institution.
Bei hohen Anmeldezahlen findet nach dem Anmeldeschluss eine
Auswahl der Teilnehmer_innen statt.
Anmeldeschluss: 3. April 2017

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache und in rollstuhlgeeigneten
Räumen statt.
Eine Kooperation zwischen der Forschungsgruppe Arbeit–Gender–Technik an der TU Hamburg-Harburg und dem Fachbereich Sozialwissenschaften
der Universität Hamburg. Gefördert von der Gemeinsamen Kommission Gender und Diversity Hamburg.

Teilnehmer_innen, die bereits qualitativ-empirisch und intersektional arbeiten,
können Forschungsansätze und Auswertungsmethoden anhand
von eigenen Daten vorstellen und diskutieren. Es besteht außerdem die
Möglichkeit, ein Interview eigens für die Werkstatt zu führen und anhand
der Mehrebenenanalyse nach Winker/Degele (2009) auszuwerten. Die
Teilnehmer_innen reichen bis zum 1. Juni ein ca. 10-Seitiges Arbeitspapier
ein und präsentieren ihre Arbeit im Rahmen der Werkstatt.

Grundkenntnisse von Intersektionalität werden vorausgesetzt, ebenso wie
die Bereitschaft, sich vorab in die Intersektionale Mehrebenenanalyse
einzulesen:
• Winker, Gabriele; Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse
sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript.
• Winker, Gabriele: Intersektionalität als Gesellschaftskritik. In: Widersprüche,
32. Jg., Heft 126, 2012, S. 13-26.

organisiert von Kathrin Ganz, Jette Hausotter und Prof. Dr. Gabriele Winker

Die Forschungswerkstatt ist anrechenbar mit 6 LP für das Zertifikat Intersektionalität & Diversity an Hamburger Hochschulen, im freien Wahlbereich des MA Soziologie der Uni Hamburg und im freien Wahlbereich für Master-Studierende der Hamburger Hochschulen (bitte Anerkennung individuell prüfen lassen). Für Studierende gibt es einen obligatorischen Einführungstermin am 19. April 2017 von 10 bis 17 Uhr. Ort: Zentrum GenderWissen (Seminarraum), Monetastr. 4, Hamburg (nicht rollstuhlgeeignet). Die Anmeldung erfolgt über Stine.