Archiv für den Monat: Februar 2018

Band 7 ist ein Findbuch zu unserem Archiv „Bevölkerungspolitiken“ und erscheint am 08. März 2018

cover-band7-grossPünktlich zum Frauentag erscheint unser erstes Findbuch zu unseren Teilbeständen der „Zentralen Bibliothek Frauenforschung, Gender- und Queer Studies“ in Hamburg. Der Band 7 unserer Buchreihe dokumentiert den Bestand des „Archivs Bevölkerungspolitiken an weiblichen Körpern“. Das Archiv wurde von Prof. Dr. Ingrid Schneider (Universität Hamburg) aufgebaut und dokumentiert politische, wissenschaftliche und feministische Diskurse zu Gen- und Reproduktionstechnologien sowie angrenzende Themen (wie z. B. Leihmutterschaft, späte Elternschaft, Kinderlosigkeit, Bioethik, Abtreibung usw.) der 1980er bis Anfang der 2000er Jahre.
Das Archiv ist ab sofort für Recherchen zugänglich und das Findbuch dabei ein hilfeiches Arbeitsmittel.

Ausschreibung Lehraufträge für das SoSe 2018 und WiSe 2018/19

„Intersektionalität und Diversity – Theoriegeschichte und aktuelle Debatten“

Die „Gemeinsame Kommission Gender und Diversity“ hat sich das Ziel gesetzt, in Hamburg die Themen Intersektionalität und Diversity in der universitären Lehre aktiv zu fördern. Dazu wird seit dem Wintersemester 2011/12 ein „Zertifikat Diversity und Intersektionalität“ angeboten. In diesem Rahmen sind zwei Lehraufträge in zwei aufeinander folgenden Semestern zu vergeben (derzeit pro Lehrauftrag 1250 €). Die beiden Seminare sollen in die Theoriegeschichten und in Konzepte von Intersektionalität und Diversity einführen und aktuelle Debatten behandeln. Weitere Inhalte können sein: Einblicke in Forschungsmethoden, Einblicke in Praxisfelder von Intersektionalität und Diversity (Antidiskriminierung, Soziale Arbeit etc.). Beide Seminare sollen unabhängig voneinander studierbar sein, sich aber gegenseitig ergänzen.

Inhalte
Intersektionalität und Diversity sind heute wichtige Paradigmen der Gender Studies. Intersektionalität bezeichnet die Verschränkung und Wechselwirkung von verschiedenen Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnissen. Ein wichtiger Ursprung intersektionalen Denkens sind antirassistisch-feministische Debatten um soziale Differenzen zwischen Frauen. Diversity bezeichnet die umfassende Berücksichtigung verschiedener Differenzkategorien im Bereich der Antidiskriminierungs- und Gleichstellungspolitik. Auch hier steht das Anliegen im Zentrum, adäquate Analyse- und Handlungskonzepte für ein Verständnis der Komplexität von Ausschlüssen und Diskriminierungsformen zu entwickeln. Ebenso wie Gender Studies sind intersektionale und diversity-orientierte Analysen oft transdisziplinär angelegt und behandeln Querschnittsfragen innerhalb fachspezifischer Zugänge und Themensetzungen.

Aufgaben
– Konzeption und Durchführung von zwei Kursen SoSe 2018 u. WiSe 2018/19 für das Zertifikat Diversity und Intersektionalität) (jeweils 28 SWS, ggf. plus Prüfungsleistung) (http://www.zentrum-genderwissen.de/de/zertifikate/zertifikat-intersektionalitaet)
– Organisation der Seminare (Einbindung in das Lehrangebot der Sozialwissenschaften, Raum und Technik, Studierenden- und Notenverwaltung über die Lernplattform STiNE)
– Organisation der Kooperation zwischen dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und der Gemeinsamen Kommission Gender und Diversity Hamburg

Bewerbungen mit Kursbeschreibung und wiss. Werdegang bitte bis zum 23. Februar 2018 an dagmar.filter@uni-hamburg.de
Adresse:
Zentrum GenderWissen
Monetastraße 4, 20146 Hamburg