Archiv- & Magazinbestände

 

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1. Als Magazinbestände sind nutzbar die Sammlung von genderspezifischen Abschlussarbeiten an Hamburger Hochschulen (1980er bis ca. 2012) sowie die Sammlung Grauer Literatur (ca. 1945 bis ca. 2012). Diese Bestände sind im Campus-Katalog recherchierbar und werden den Nutzerinnen und Nutzern vor Ort zur Verfügung gestellt.
Wir nehmen als Bibliothek und Archiv auch an der Campuslieferung der Universität Hamburg teil, das ist ein Aufsatz-Lieferservice für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

 

 

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2. Gemäß der inhaltlichen Schwerpunktsetzung wird in 2018 das „Archiv zu Frauen / Gender und Rechtsextremismus ab 1945 in Deutschland und weltweit“ inhaltlich und formell erschlossen. Die Nutzung steht dann allen wissenschaftlich Arbeitenden aus der ganzen Bundesrepublik zur Verfügung. Die Sammlung ist von ihrem Umfang her und inhaltlich ein einzigartiger Fundus, den es so an keiner anderen deutschen Hochschule gibt.

 

3. Das maßgeblich von Gisela Kamke aufgebaute „Archiv zu Frauenstudien, Frauenforschung, Gender und Queer Studies an Hamburger Hochschulen“, dass die hochschulpolitischen Entwicklungen im Zeitraum 1984-2009 dokumentiert, wurde 2015 aus Platzgründen in das Universitätsarchiv der Universität Hamburg in den Mittelweg 177 überführt. Das sich gerade in Überarbeitung befindliche Findbuch wird im  Mai 2018 als Band 8 in unserer Buchreihe erscheinen.

 

4. Das „Archiv zu Bevölkerungspolitiken an weiblichen Körpern“ wurde 2018 als Teilbestand der „Zentralen Bibliothek Frauenstudien, Gender- und Queer Studies“ in Hamburg für die öffentliche Nutzung erschlossen. Das Archivgut mit Schwerpunkt auf die Diskurse der 1980er, 1990er und Anfang der 2000er Jahre besteht aus Materialien, die von Prof. Dr. Ingrid Schneider im Rahmen ihres Engagements in der Forschung, Lehre und in der Frauenbewegung zu Gen- und Reproduktionstechnologien gesammelt wurden. Prof. Dr Ingrid Schneider war aktiv im internationalen Frauennetzwerk „Feminist International Network of Resistance to Reproductive Technologies and Genetic Engineering“ (FINRRAGE), in dem deutschen Netzwerk „Reprokult“ und in dem „Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik“. Von 2000-2002 war Prof. Dr. Schneider Sachverständiges Mitglied der Bundestags-Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“. Als Professorin bot sie entsprechende Lehrveranstaltungen am Institut für Politikwissenschaft, in Sozial- und Gesundheitsmanagement sowie in Geschichte, Ethik, Theorie und Technikfolgenabschätzung (GETT) des Fachbereichs Medizin der Universität Hamburg an. Das „Findbuch I Bevölkerungspolitiken an weiblichen Körpern. Gentechnologie und Reproduktionsmedizin“ ist als Band 7 unserer Buchreihe erschienen (März 2018, ISBN: 978-3746093-86-4, 244 Seiten, 19,00 €).

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