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Call „Heldinnen“, Einsendeschluss: 15. Juli 2016

Autor*innen-Aufruf

Zur inhaltlichen Ausgestaltung des klassischen Konzertes “Heldin” werden Autor*innen zur Einreichung von Vorschlägen zu “Heldinnen” bis 15. Juli 2016 gebeten.

Zum Konzert “Heldin”

Der Tenor Trevor Pichanick wird im April 2017 begleitet durch das Barock-Ensemble “C4” (Alexander Gergelyfi, Thomas Reif) ein klassisches Konzert mit dem Titel “Heldin” inszenieren. “Heldin” stellt das dritte Konzert der Veranstaltungsreihe “Tabu” dar, die gesellschaftlich-relevante Themen durch innovative klassische Konzerte in ungewöhnlichen Lokationen in Szene setzt. Im Fokus des Konzertes “Heldin” stehen Gewalt gegen Frauen sowie frühere und heutige Verfechterinnen für Frauenrechte.

Zur Rahmengeschichte

“Heldin” ist inspiriert durch die alt-testamentarische Geschichte von Judith, die den Tyrannen Holfernes köpfte um ihr Volk zu retten. Sie ignorierte das damalige Frauenbild und machte sich zur Heldin, um Holofernes zu besiegen.

Das Konzert wird im Hamburger Landesgericht inszeniert und beginnt mit Judiths Gerichtstermin kurz nach der Tötung des Holofernes. Im Gewahr ihres Tötungsaktes und ihrer inneren Auseinandersetzung damit, erlebt Judith “Flashs” zu Geschichten anderer Frauen (der Vergangenheit und der Gegenwart), die entweder Opfer von Gewalt oder Unterdrückung waren, oder die für ihre oder die Recht anderer eingetreten sind. Auf diese Weise fühlt sich Judith immer stärker mit den Frauen verbunden, als hätte sie auch mit und für sie gekämpft.

Jeder “Flash” erzählt die Geschichte einer “Heldin”. Diese Geschichten werden dem Publikum musikalisch, visuell und textlich präsentiert. Arien bzw. Stücke aus der Barockmusik (Vivaldi, Handel, Hasse) bilden das musikalische Porträt, das durch entsprechende visuelle (fotografische) Interpretationen auf großen Projektionsflächen unterstützt wird. Im Programm-Booklet werden sich diese Motive wie auch die textliche Ausführung der jeweiligen Geschichte wiederfinden.

 Zum Aufruf

Das Programmheft für “Heldin” soll das Publikum während des Konzertes aber auch darüber hinaus begleiten, um die Aufmerksamkeit für die Herausforderungen der Frauen zu wecken und aufrecht zu erhalten.

Für die Erstellung des Programmheftes werden Autor*innen gesucht, die einen Beitrag (max. 400 Wörter) zu bemerkenswerten historischen oder aktuellen Frauen beitragen möchten.

Die Autor*innen sollten sich bei der Auswahl ihrer “Heldin” mit ihr identifizieren oder sich von ihr inspirieren lassen können, z.B. kann dies sein:

 

  • Eine Frau, die für ihre oder die Rechte anderer gekämpft hat
  • Eine Frau, die Opfer von Gewalt oder Diskriminierung war
  • Eine Frau, die „empowered“ ist

 

 

KONTAKT

 

Bei Interesse stehen für weitere Informationen folgende Kontakte zur Verfügung:

 

Call for Papers: „Gender/LSBTI* & (Popular-)Musik“

Reihe: Feministische Texte zur Frauen- und Geschlechterforschung, Band 6:

Abstracts zu „Gender/LSBTI* & (Popular-)Musik“

Musikrichtungen: Beat – Black Metal – Blasmusik – Blues – Chanson – Country – Electronic Dance Music – Filmmusik – Folk – Folklore – Heavy Metal – Hip Hop – Indy – Jazz – Metal – Musical –
NS-Black Metal – Oper – Operette – Pop – Musik -Punk – RAC-Musik/Rechtsrock – Reggae – Rhythm & Blues – Rap – Rock – Schlager – Soul – Volksmusik
Strukturen & Funktionen: Bands – Chöre – FörderInnen – KomponistInnen – KonsumentInnen – SolistInnen – ManagerInnen – Musikindustrie – Musikproduktion – MusikvermittlerInnen -ProduzentInnen – RezipientInnen – Sänger/innen –

Mögliche Fragestellungen, Schwerpunkte und Themen für die Beiträge:

– kritische Perspektiven auf Musik & Gender und (Mainstream-)Gesellschaft;
– Musik und strukturelle Macht (Musikproduktion, -vermarktung und -konsum);
– Musikausübung und -botschaften als gesellschaftliche Kontrollinstrumente bzw.
Definitionsmacht (z. B. (re)produktive Geschlechterbilder; Popularisierungen;
(Ent-)Politisierung; Uniformität; Kommerz / Konsum; gesellschaftliche „Vereinnahmung“;
Sexismus; Subkulturen; Musik als Subversion gegen Unterdrückung und als Widerstand);
– Musik und Gender im Kontext von Alter, Behinderung, Biografie, Geld/Wirtschaft, Identität,  Körper, Ethnografie & Ethnie;
– Musiktechniken & Gender;
– Geschlechtergeschichte und Musik;
– Sexualitäten, Gefühle und Begehren in der Musik;
– Genie & Muse im Kontext von Musik
► Umfang der Abstracts: ca. 1 ½ – 2 DIN-A4-Seiten mit Themavorstellung und –umriss sowie
einigen wenigen Zeilen zur eigenen Person und evtl. bisherigen Veröffentlichungen

► Bitte senden Sie die Abstracts als PDF per email an: jana.reich@uni-hamburg.de

► Einsendeschluss für Abstracts: VERLÄNGERT BIS 14. Januar 2016

► Auswahl und Bestätigung der AutorInnen: bis 28. Januar 2016

► Einsendeschluss für die bestätigten Artikel: 18. April 2016

(hier als PDF)