Kategorie-Archiv: Veranstaltungen

14.03.2017: Chances and Challenges for Female Entrepreneurs in the New Digital Workforce

The U.S. Consulate General in Hamburg celebrates Women’s History Month
and invites you to a lecture by Melissa Fisher, Ph.D. Visiting Assistant Professor of Social and Cultural Analysis at New York University

Chances and Challenges for Female Entrepreneurs in the New Digital Workforce

TUESDAY, MARCH 14, 2017, 19:00-21:00 Uhr

Forum Finkenau (Gebäude B)
HAW Hamburg, Kunst- und Mediencampus
Finkenau 35
22081 Hamburg

Melissa Fisher, a cultural anthropologist, is a Visiting Assistant Professor in the Department of Social and Cultural Analysis at NYU. She earned her Ph.D. and M.A. in cultural anthropology at Columbia University, and her B.A. at Barnard College. She teaches courses in urban culture, finance, and feminism. Her re-search is situated in the interdisciplinary fields of American Studies, Urban Studies, and Gender and Sex-uality Studies as well as Anthropology and Sociology. Her work links insights from critical social theory with ethnographic research. Her first book, Wall Street Women (Duke University Press, 2012), ethno-graphically examines how the first cohort of women in finance enacted market feminisms – incorporat-ing tenets of liberal feminism such as equal rights into Wall Street institutions. Fisher has published book chapters and in journals including City and Society, Collaborative Anthropologies, and Globalizations. She is also the co-editor of Frontiers of Capitalism: Ethnographic Reflections on the New Economy (Duke Press, 2006). Her research has been profiled by The Guardian, The Wall Street Journal, Business Week, the BBC and NPR. Her writings have appeared in publications such as Bloomberg, Bill Moyer’s Group Think, and Truthout. She also appeared in the 2014 documentary Makers: Women in Business. She has received grants and fellowships, including awards from the Alfred Sloan Foundation and the Institute for Advance Study at Lancaster University. She is currently engaged in a new research project on entrepre-neurship, alternative economies, and new forms of racial and gendered activism, based on fieldwork in New York City and Berlin.

Gemeinschaftsveranstaltung von The U.S. Consulate General in Hamburg, American Women’s Club of Hamburg, Zentrum GenderWissen, HAW, Landesfrauenrat.

Flyer (PDF)

Forschungswerkstatt „Intersektionale Mehrebenenanalyse in der Forschungspraxis“ SoSe 2017

Intersektionale Mehrebenenanalyse in der Forschungspraxis
Forschungswerkstatt vom 29.6 bis 1.7.2017 in Hamburg,  TU Hamburg-Harburg

Die Forschungswerkstatt bietet einen Raum, um theoretische und
methodische Fragen zur Bedeutung von Intersektionalität in empirischen
Forschungsprojekten intensiv zu diskutieren. Sie richtet sich an Promovierende,
Mitarbeitende in Forschungsprojekten sowie Studierende in der Abschlussphase.
Der Schwerpunkt der Werkstatt liegt auf den empirischen Projekten der
Teilnehmenden. Anhand von empirischem Material setzen wir uns
gemeinsam mit Fragen auseinander, die von den Teilnehmenden der
Werkstatt eingebracht werden. Ergänzt wird dieses Vorgehen durch Inputs
und Übungen zur Intersektionalen Mehrebenenanalyse.

Anmeldung per Email: kathrin.ganz@tuhh.de
Zur Anmeldung benötigen wir Angaben
‣ zur Fachrichtung,
‣ zum Forschungsthema und ob ein Vortrag aus der eigenen Forschung geplant ist,
‣ und ggf. zur Institution.
Bei hohen Anmeldezahlen findet nach dem Anmeldeschluss eine
Auswahl der Teilnehmer_innen statt.
Anmeldeschluss: 3. April 2017

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache und in rollstuhlgeeigneten
Räumen statt.
Eine Kooperation zwischen der Forschungsgruppe Arbeit–Gender–Technik an der TU Hamburg-Harburg und dem Fachbereich Sozialwissenschaften
der Universität Hamburg. Gefördert von der Gemeinsamen Kommission Gender und Diversity Hamburg.

Teilnehmer_innen, die bereits qualitativ-empirisch und intersektional arbeiten,
können Forschungsansätze und Auswertungsmethoden anhand
von eigenen Daten vorstellen und diskutieren. Es besteht außerdem die
Möglichkeit, ein Interview eigens für die Werkstatt zu führen und anhand
der Mehrebenenanalyse nach Winker/Degele (2009) auszuwerten. Die
Teilnehmer_innen reichen bis zum 1. Juni ein ca. 10-Seitiges Arbeitspapier
ein und präsentieren ihre Arbeit im Rahmen der Werkstatt.

Grundkenntnisse von Intersektionalität werden vorausgesetzt, ebenso wie
die Bereitschaft, sich vorab in die Intersektionale Mehrebenenanalyse
einzulesen:
• Winker, Gabriele; Degele, Nina (2009): Intersektionalität. Zur Analyse
sozialer Ungleichheiten. Bielefeld: transcript.
• Winker, Gabriele: Intersektionalität als Gesellschaftskritik. In: Widersprüche,
32. Jg., Heft 126, 2012, S. 13-26.

organisiert von Kathrin Ganz, Jette Hausotter und Prof. Dr. Gabriele Winker

Die Forschungswerkstatt ist anrechenbar mit 6 LP für das Zertifikat Intersektionalität & Diversity an Hamburger Hochschulen, im freien Wahlbereich des MA Soziologie der Uni Hamburg und im freien Wahlbereich für Master-Studierende der Hamburger Hochschulen (bitte Anerkennung individuell prüfen lassen). Für Studierende gibt es einen obligatorischen Einführungstermin am 19. April 2017 von 10 bis 17 Uhr. Ort: Zentrum GenderWissen (Seminarraum), Monetastr. 4, Hamburg (nicht rollstuhlgeeignet). Die Anmeldung erfolgt über Stine.

Kompaktseminar „Inklusion und Intersektionalität zusammen denken!“ SoSe 2017

ZeDIS (PDF)

Inklusion und Intersektionalität zusammen denken!
KOMPAKTSEMINAR, VORBESPRECHUNG, MI., 12.04., 15.00-16.30 UHR
FR., 12.05.2017, 10.00-17.00 UHR; SA., 13.05.2017, 10.00-17.00 UHR
FR., 23.06.2017, 10.00-17.00 UHR; SA., 24.06.2017, 10.00-17.00 UHR
ALLE TERMINE FINDEN IN DEN RÄUMEN DER EV. HOCHSCHULE FÜR SOZIALE ARBEIT & DIAKONIE, HORNER WEG 170, 22111 HAMBURG STATT.

Seit März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland geltendes Recht und das Wort Inklusion in aller Munde. Doch was heißt das eigentlich, wenn die deutsche Übersetzung der Behindertenrechtskonvention das Wort noch nicht einmal so übergenommen hat und weiter von Integration spricht? Seit noch viel längerer Zeit haben verschiedene soziale Bewegungen „Erfolge“ errungen. Frauen dürfen wählen und sich ihren Beruf und Arbeitsplatz selbst aussuchen, es gibt die Homoehe, und das TSG wurde geändert…
Diese Veränderungen haben etwas bewegt in der deutschen Gesellschaft, zweifelsohne! Doch sie scheinen auch dazu geführt zu haben, dass es immer schwieriger wird, weiterhin herrschende Macht- oder Unterdrückungsverhältnisse sehen und benennen zu können.
Die Herrschaftsverhältnisse und mit ihnen auch Unterdrückung, Hunger und Tod sind nicht verschwunden:
Menschen ohne Wohnung sterben im Winter in den Straßen der Großstädte. Menschen,
die uneindeutige gender leben, bekommen keine Wohnungen und keine Jobs. Schwule und
lesbische Jugendliche begehen im Verhältnis viel häufiger Suizid als ihre heterosexuellen Altersgenoss_innen. People of Colour bekommen keine Wohnungen und keine Jobs. Menschen, die behindert werden, leben weiterhin gegen ihren Willen in Einrichtungen und arbeiten in speziellen Werkstätten für ein Taschengeld. Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, werden in Lager interniert und dürfen weder arbeiten noch sich frei im Land bewegen…
Diese Liste ließe sich fortführen und macht die Paradoxie der gesellschaftlichen Zustände deutlich.
Theoretische Ansätze/Einsätze wie Disability Studies, Queer Studies, Critical Race Theory oder
Intersektionalität beobachten und analysieren diese Verhältnisse z.T. auch schon sehr lange – haben jedoch im Mainstream von Akademia, Medien und Gesellschaft kaum Gehör oder Würdigung erfahren. Sie stehen aber im Mittelpunkt dieses Seminars und sollen dabei helfen zu erarbeiten, was Inklusion in einem insektionalen Sinne eigentlich bedeuten müsste – und was die Umsetzung von uns als Individuen, aber auch der Gesellschaft als Ganzes erfordert.
Soziale Arbeit, Schulwesen, Hochschulbildung und noch viele Bereiche mehr, gehören alle in diesen gesellschaftlichen Aushandlungsrahmen und werden die Praxisbezüge des Seminars bilden.
Lehrbeauftragte: Doris Gerbig

08.11.2016: Gender-Empfang

Empfang und Semesterauftakt des freien Wahlbereichs „Gender & Queer Studies“
Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Alexanderstr. 1, St. Georg.

18.00 st. Uhr: Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, HAW
18.15 Uhr: Prof. Dr. Carmen Gransee, Soziologie und Gender, HAW
18.30 Uhr: Prof. Dr. Andrea Blunck, Mathematik und Gender, Universität Hamburg
18.45 Uhr: Zusammenkommen für Austausch, Büffet, Getränke
20.00 Uhr: Ende

Flyer

22.11.2016: Disrupting Masculine Dominance? Gender, Media, and Hillary Clinton’s Presidential Candidacy

The U.S. Consulate General in Hamburg and Zentrum GenderWissen cordially invite you to a lecture by Kelly Dittmar, Ph.D., Rutgers University–Camden, USA:

In 2016, Hillary Clinton became the first woman nominee for U.S. president, challenging men’s dominance in the nation’s highest office. How did Clinton’s candidacy influence the gendered dynamics of media coverage of the presidential race? Moreover, in what ways did the potential for a woman president disrupt established norms and expectations of presidential candidates, or expose the rigidity of gender stereotypes in presidential politics? Dr. Dittmar will discuss these questions in evaluating the good, bad, and ugly of gender and media in the 2016 presidential election, highlighting the ways in which the gender dialogue was elevated and illuminated. Included in this presentation will be a discussion of Presidential Gender Watch 2016, a project managed by Dr. Dittmar (and co-sponsored by the Center for American Women and Politics and the Barbara Lee Family Foundation) to track, analyze, and illuminate gender dynamics in the 2016 presidential race.
Kelly Dittmar is an Assistant Professor of Political Science at Rutgers University–Camden and Scholar at the Center for American Women and Politics at the Eagleton Institute of Politics. She is the author of Navigating Gendered Terrain: Stereotypes and Strategy in Political Campaigns (Temple University Press, 2015), as well as multiple book chapters on gender and American politics. Dittmar’s research focuses on gender and American political institutions with a particular focus on how gender informs campaigns and the impact of gender diversity among elites in policy and political decisions, priorities, and processes.

Tuesday, November 22, 2016, at 8pm
Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Room 221, Ostflügelbau!

PDF zum ausdrucken

Seminar WiSe 2016/17: Einführung in Feministische Theorien II: Postkoloniale Perspektiven. Lektürekurs

Freier Wahlbereich ‚Gender & Queer Studies‘ der Hamburger Hochschulen,

anerkannte Lehrveranstaltung auch für die Zertifikate ‚Genderkompetenz‘ und ‚Intersektionalität und Diversity‘: www.zentrum-genderwissen.de/Lehrtableau freier Wahlbereich

Seminar WiSe 2016/17

Einführung in Feministische Theorien II: Postkoloniale Perspektiven. Lektürekurs.

Lehrende: Simone Borgstede, Ph.D.

Kommentar/Inhalte:

Dieses Seminar führt Studierende in Ansätze feministischer Theoriebildung aus postkolonialen Perspektiven ein. Es ist als Lektürekurs konzipiert. Wir setzen uns sowohl mit theoretischen als auch literarischen Texten auseinander.

Die jeweiligen Texte werden mit den Studierenden abgestimmt und von ihnen per Gruppenreferat eingeführt. Es folgt Textarbeit zur Herausarbeitung der wesentlichen Thesen und eine Diskussion, die diese auch auf eigene Erfahrungen anwendet und ihre Tauglichkeit zum Verständnis aktueller Diskurse überprüft.

Das Seminar gibt den Studierenden Gelegenheit zu selbständigem Arbeiten in Gruppen. Es fördert kritisches Lesen, das Verstehen ungewohnter, weil aus dem Mainstream ausgeblendeter Perspektiven, und komplexer Zusammenhänge. Es sensibilisiert für Sexismus und Rassismus, soziale Ausgrenzungen aufgrund von sexueller Orientierung, Nation oder Klasse und deren Verschränkungen.

Die Prüfungsleistung setzt sich zusammen aus Gruppenreferat und schriftlicher Ausarbeitung.

Vorbereitende Literatur:

Do Mar Castro Varela, Maria und Dhawan, Nikita, Postkoloniale Theorie: Eine kritische Einführung. Bielefeld: Transkript 2. Aufl. 2014.
Vorgeschlagene Theoretiker_innen und Seminartexte :

  1. Hall, Stuart, ‚Der Westen und der Rest‘. Diskurs und Macht. In: ders., Rassismus und kulturelle Identität. Hamburg: Argument 1994, S. 137-179.
  2. Stoler, Ann Laura, ‚Foucaults „Geschichte der Sexualität“ und die koloniale Ordnung der Dinge’ in: Jenseits des Eurozentrismus: postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. Ffm.: Campus 2002, S. 313-334
  3. bell hooks. Texte zu Rassismus, Sexismus, Klassismus.
  4. Sinha, Mrinalini, Colonial Masculinity.
  5. Mani, Lata, ‚Contentious Traditions: The Debate on Sati in Colonial India’ in Cultural Critique 7, 1987, pp. 119-156.
  6. Mohanty, Chandra, ‚Under Western Eyes. Feminist scholarship and colonial discourses ’ in: dies. u.a. (Hg.), Third World Women and the Politics of Feminism. Bloomington/Indianapolis: Indiana University Press 1991, S. 51-80.
  7. Spivak, Gayatri Chakravorty, Teile aus: Can the subaltern speak? Postkolonialität und subalterne Artikulation. Wien: Turia + Kant 2008 und andere Texte.
  8. Steyerl, Hito, Gutierrez Rodriguez, Encarnacion, Spricht die Subalterne deutsch? Migration und postkoloniale Kritik. Münster: Unrast 2012.
  9. Attia, Iman, Texte zum Orientalismus.
  10. Dietze, Gabriele, z. B. ‚Okzidentalistische Bilderpolitik. Neo-Orientalismus und Migration in der visuellen Kultur.‘ In: Margreth Lünenborg (Hg.), Politik auf dem Boulevard? Die Neuordnung der Geschlechter in der Politik der Mediengesellschaft. Bielefeld: transcript 2009, S. 175-195.

In Absprache mit den Studierenden ergänzt durch Literatur und Gedichte, z.B.:

  1. Levy, Andrea, Small Island (Eine englische Art von Glück.)

oder Long Song (Das lange Lied eines Lebens.).

  1. Morrison, Toni, Beloved (Menschenkind.) oder Paradise (Paradies.).
  2. Ayim, May. Gedichte.

 

Prüfungsleistung:

Für 6 LP gelten Gruppenreferat und schriftliche Ausarbeitung.

 

Zeit und Ort:

Beginn am Donnerstag 20.10.2016 (wöchentlich).

Zentrum GenderWissen, Monetastraße 4, 20146 Hamburg, Seminarraum Untergeschoss.

 

Anmeldung:

Für Uni-Studierende: STiNE (20 Plätze).

Für Studierende, die sich nicht über STiNE anmelden können, bitte bis 1. Oktober 2016

direkt bei dagmar.filter@uni-hamburg.de (5 Plätze). Hier entscheidet ein Losverfahren, da nur insgesamt 25 Plätze möglich sind.

 

Gefördert:

Gemeinsamen Kommission Gender & Diversity der Hamburger Hochschulen in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg.

Seminar WiSe 2016/17: Feministische Theorien zwischen Akademie und Aktivismus

Seminar WiSe 2016/17

 

„Feministische Theorien zwischen Akademie und Aktivismus: Eine Einführung“ 

Lehrende: Patrick Wielowiejski

           

Kommentar:

In der Debatte über den Feminismus ist genug Tinte geflossen“, stellt Simone de Beauvoir 1949 am Anfang ihres – 900 Seiten umfassenden! – Buches Das andere Geschlecht fest. Fast 70 Jahre später scheint immer noch nicht genug gesagt worden zu sein, auch wenn sich die Themen des Feminismus inzwischen verändert haben. Debatten wie der #aufschrei von 2013, der „Popfeminismus“ oder die Diskussion um Sexismus und Rassismus nach den Silvester-Übergriffen von Köln verdeutlichen dies. Der Feminismus und die Gender Studies haben es zu einer gesellschaftspolitischen und wissenschaftlichen Bedeutung gebracht, die sich nicht mehr ignorieren lässt, und ihr Gegenstand ist keineswegs nur mehr „die Frau“.

Das Seminar ermöglicht einen Überblick über feministische Theorien der Gegenwart und ihre geschichtliche Entwicklung – und betont dabei die engen Verflechtungen von feministischer Theorie, Politik und Aktivismus. Themen werden u.a. Gleichheits- und Differenzfeminismus, Intersektionalität, postmoderne Ansätze und Dekonstruktion, Queer Theory, kritische Männlichkeitsforschung sowie Emotionen und Affekt sein. Unsere übergreifende Frage wird lauten: Wie lassen sich Konzepte aus der feministischen Theorie für die Erziehungs- und Bildungswissenschaft fruchtbar machen?

Das Seminar wird als Blockveranstaltung angeboten, bestehend aus einer Einführungssitzung und zwei Wochenendblöcken. Es ist als intensives Lektüreseminar konzipiert, in dem die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt und vertieft werden sollen.

 

Prüfungsleistung:

Voraussetzung für den Erwerb der LP ist die Abgabe von drei Schreibübungen.

           

Seminar geblockt, Beginn:

Fr  21.10.2016, von 14.00 – 18.00 Uhr

Fr   02.12.2016, von 14.00 – 18.00 Uhr

Sa  03.12.2016, von 08.00 – 16.00 Uhr

Fr   03.02.2017, von 14.00 – 18.00 Uhr

Sa  04.02.2017, von 08.00 – 16.00 Uhr

 

Anmeldung:

Für Uni-Studierende: STiNE (20 Plätze).

Für Studierende, die sich nicht über STiNE anmelden können, bitte bis 1. Oktober 2016

direkt bei dagmar.filter@uni-hamburg.de (5 Plätze). Hier entscheidet ein Losverfahren, da nur insgesamt 25 Plätze möglich sind.

 

Gefördert:

Gemeinsamen Kommission Gender & Diversity der Hamburger Hochschulen in Kooperation mit dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg.

 

Blockseminar WiSe 2016/17: Intersektionalität: Theoriegeschichte – Debatten – Praxis

Seminar WiSe 2016/17 (geblockt)

Intersektionalität: Theoriegeschichte – Debatten – Praxis

Lehrende: Jette Hausotter, Anna Köster-Eiserfunke

Kommentar/Inhalte:

Intersektionalität bezeichnet  die Verschränkung und Wechselwirkung von ver-schiedenen Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnissen. Mittlerweile ist Intersek-tionalität zu einem wichtigen Paradigma der Geschlechterforschung geworden und findet auch zunehmend Eingang in die Ungleichheitsforschung. Intersektionale Theorien entspringen nicht zuletzt den gesellschaftlichen Analysen politischer Bewegungen. Ein wichtiger Ursprung intersektionalen Denkens sind dabei anti-rassistisch-feministische Debatten um soziale Differenzen zwischen Frauen.

Das Seminar führt anhand ausgewählter Texte in diese Theoriegeschichte ein. Dabei sollen ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweisen der Herrschafts-verhältnisse Heteronormativismus, Rassismus, Bodyismus und Klassenverhältnisse sowie theoretische Kenntnisse der Verwobenheit von Diskriminierungs- und Ungleichheitsverhältnissen erarbeitet werden. Anschließend daran geht es um die produktiven Möglichkeiten des Transfers intersektionaler Ansätze in soziologische Analysen. Debatten und Ansätze zu Intersektionalität in der sozialen Ungleich-heitsforschung stehen hierbei im Mittelpunkt.

Arbeitsweise: Es wird einen inhaltlichen Einstieg durch die Dozentinnen geben. Für den Blocktermin bereiten die Studierenden Referate vor: entweder Textreferate, Analysen zum Umgang ausgewählter Institutionen mit Diskriminierungsvielfalt oder ein eigenes Interview mit intersektionaler Auswertung. Dazu gibt es jeweils Handreichungen und persönliche Beratungsmöglichkeit durch die Dozentinnen. Den Block selbst gestalten wir abwechslungsreich mit Referaten, Gruppenarbeiten und Übungen.

 

 

  • Anrechenbar für das Zertifikat Diversity und Intersektionalität (Pflichtseminar)
  • 4 oder 6 Leistungspunkte
  • Offen für alle Bachelor- und Magister-Studierenden der Hamburger

     

       Anmeldung:

         Für Studierende der Universität Hamburg über STiNE.

Für diejenigen, die sich hier nicht anmelden können bitte bis zum 31.10.2016 per Mail bei hausotter@tuhh.de

Termine:

Einführung und Referatsvergabe

 

Montag, 24.10.2016, 12-16 Uhr Sitzung 1 – 2 Einführung und Referatvergabe!
Donnerstag, 12.1.2017, 10-18 Uhr Sitzung 3 – 6 Geschichte intersektionaler Theorien
Freitag, 13.1.2017, 10-18 Uhr Sitzung 7 – 10 Aktuelle Theoriedebatten und gesellschaftliche Praxisfelder
Samstag, 14.1.2017, 10-18 Uhr Sitzung 11 – 14 Intersektionalität zur Analyse sozialer Ungleichheit

 

Prüfungsleistungen:

  • Regelmäßige Teilnahme
  • intensive Vorbereitung des Blocktermins (Lektüre, Referatsvorbereitung)
  • ausführliches schriftliches Handout

Ÿ   für Benotung und 6 LP zusätzlich: schriftliches Essay

Ort:

Technische Universität Hamburg Harburg, Schwarzenberg Campus 3, Gebäude E -SBS 95, Raum 0.091

 

Kooperation:

Zwischen der Forschungsgruppe Arbeit-Gender-Technik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg.

 

Gefördert:

Gemeinsame Kommission Gender und Diversity der Hamburger Hochschulen.

28.-30.09.2016: Tagung „Körperbilder – Körperpraktiken“ Uni Hamburg

Tagung „Körperbilder – Körperpraktiken“ vom 28. bis 30. September 2016 an der Universität Hamburg

 

Die international besetzte, gemeinsame Jahrestagung “Körperbilder – Körperpraktiken. Visuelle Repräsentationen, Regulationen und Aneignungen vergeschlechtlichter Körper und Identitäten in Medienkulturen” der Fachgruppen ‚Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht‘ und ‚Visuelle Kommunikation‘ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) findet vom 28. bis 30. September im Gästehaus der Universität Hamburg statt.

Visuelle Repräsentationen und mediale (Selbst-)Darstellungen von Körper(lichkeit) sind heute allgegenwärtig – erkennbar etwa an Fotostrecken in Zeitschriften, neuen Formaten des Reality TV oder in Sozialen Medien (z. B. Instagram, Beauty-Blogs, YouTube-Kanäle). Die Ubiquität digitaler Medien führt zu wachsender Präsenz des Körpers, vor allem in visuell geprägten Medienumgebungen. Damit ist die Aushandlung von Körperlichkeit, Körpernormen oder -abweichungen bis hin zur Disziplinierung der Körpergestaltung (Überwachung und Kontrolle) zunehmend medial bestimmt. Den Kern dieser Entwicklungen bildet die visuelle Repräsentation und Visualisierung von Körper(lichkeit): Hierbei werden mediale Körperrepräsentationen und -praktiken visuell erzeugt, in Bildern (re-)produziert, distribuiert, modifiziert und angeeignet. Diese ‘Körperbilder’ sind zugleich eng verbunden mit (neuen) Formen gesellschaftlicher Machtverhältnisse und -ordnun­gen. Sie bilden einen zentralen Ausgangs- und Bezugspunkt für die Konstitution und Aushandlung symbolischer Geschlechterordnungen und -identitäten, und den damit verbundenen Dimensionen sozialer Ungleichheit, wie sie u.a. in der Intersektionalitäts­forschung sowie den Queer, Disability und Postcolonial Studies in den Blick genommen werden. Diese und andere Ansätze im Bereich Visueller Kommunikation und der (kommunikationswissenschaftlichen) Geschlechterforschung bieten ein breites Feld zur Erforschung mediatisierter und visuell konstituierter Körperlichkeit, das im Rahmen der Tagung aufgezeigt und diskutiert werden soll.

Neben den vielversprechenden Vorträgen und Workshops konnten mit Prof. Rosalind Gill (City University London) und Prof. Dr. Tanja Thomas (Universität Tübingen) zwei herausragende Speakerinnen für die Tagung gewonnen werden, die in ihren Keynotes u. a. Fragen der Self Surveillance über Apps und Beauty Discourses sowie der (Nicht-)Darstellung von „verkörpertem Leid“ z. B. in Bildern von Geflüchteten, adressieren werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 50 bzw. 25 € (ermäßigt für: Studierende, Doktorand_innen bzw. Beschäftige auf halben Stellen sowie für Mitglieder des Fördervereins Pro Journal e.V.) oder 20 bzw. 10 € für ein Tagesticket. Die Anmeldung ist bis 5. September 2016 möglich.

Die Veranstaltung wird vom Team des Lehrstuhls Prof. Dr. Irene Neverla am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) organisiert.

 

Kontakt: Dr. Monika Pater, Nele Heise
E-Mail: koerperbilder@uni-hamburg.de
Webseite: https://koerperbilderpraktiken.wordpress.com/