Genderzertifikat

Die Hamburger Gender und Queer Studies bieten an den beteiligten Hochschulen Kurse zu Frauen- und Geschlechterforschung, über welche Studierende

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ADRESSE

Zentrum GenderWissen
- Koordinationsstelle -

Monetastraße 4
20146 Hamburg
Telefon: 040-42838-5966


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Gemeinsame Kommission


Professorinnen, Wissenschafliche MitarbeiterInnen und Studierende bilden eine Gemeinsame Kommission für Frauenstudien, Frauen- und Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies (GK) als hochschulübergreifenden Zusammenschluss.  
Seit der Einrichtung von Gender-Professuren 2003 sind die berufenen Frauen in den Fächern Physik, Kunstwissenschaft, Musikwissenschaft, Arbeitswissenschaft, Mathematik, Betriebswirtschaftslehre, Informationstechnikgestaltung und Medienwissenschaft tätig.
Mit Unterstützung einer Planerin beteiligten sie sich an der Organisation und Umsetzung der hochschulübergreifenden Gender Studies Programme Hamburg, einmal in Kooperation mit dem Master "Gender und Arbeit" der WiSo-Fakultät und hochschulübergreifend als Nebenfach der Magister- und Diplomstudiengänge und BA-Gender Studies (2000-2006). Alle Studienprogramme sind derzeit zulassungsbeschränkt.
Ein zweijähriges Gender-Kolleg "Dekonstruktion und Gestaltung: Gender" mit 18 Promotionen und künstlerischen Projekten fand 2005-2006 statt, verschiedene Workshops und Tagungen gingen daraus hervor.

Neue geförderte Programme sind das hochschulübergreifende Promotionskolleg Gender Studies ab November 2009 und die Winterschool im Februar 2010 zu "Intersektionalität als Kritik". 

Das aktuelle Förderprofil der GK und Antragsverfahren (PDF, Stand: April 2010).

Förderungen ab 2009 u. a.:
- Lehrveranstaltung "Queer und Intersektionalität" mit den Lehrenden Kathrin Ganz, Do. Gerbig und Nina Mackert, alle (LA), Universität Hamburg. Hierzu ist folgender Blog entstanden: http://seminar.blogs.agqueerstudies.de (WiSe 2009/10)
Ringvorlesung "Jenseits der Geschlechtergrenzen": Die Vorträge der Ringvorlesung können auch Nicht-Studierende und Interessierte besuchen! Programm (PDF). SoSe 2010
- Lehrveranstaltung Gender & Crime. Kriminalitätsunterschiede zwischen Männern und Frauen mit Jun.Prof. Dr. Ulrike Lembke. (SoSe 2010).

Herstory
Die Gemeinsame Kommission wurde 1985 von zunächst drei Hamburger Hochschulen gebildet (Universität, Fachhochschule und Hochschule für Wirtschaft und Politik), um Frauenforschung und Frauenstudien zu fördern. Weitere Hochschulen (Technische Universität Hamburg-Harburg, Hochschule für Musik und Theater, Hochschule für bildende Künste, Ev. Fachhochschule, Fachhochschule Öffentliche Verwaltung) traten 1991 bei.
2003 wurde die Kooperationsvereinbarung um die Bereiche Geschlechterforschung, Gender und Queer erweitert, die Helmut Schmidt-Universität trat 2003 ebenfalls bei.
Aufgaben der Gemeinsamen Kommission:
- Gegenseitige Öffnung der Gender-Lehrveranstaltungen für Studierende
- Studienprogramme Gender Studies und Forschungskooperationen
- Gemeinsame Weiterbildungs- und Vortragsveranstaltungen zu Geschlechterforschung
- Zusammenarbeit mit Institutionen der Praxis
- Ergänzung des allgemeinen Lehrangebots mit ausgewählten Gender-Lehrveranstaltungen.
Die aktuellen VertreterInnen in der GK sind unter ExpertInnen gelistet. Die Koordinationsstelle unterstützt die Arbeit der GK mit eigener Geschäftststelle.